Zenith
Offizielle Informationsseite zum Projekt «Neues Spitalzentrum Freiburg»
Der Bau dieses neuen Zentralkrankenhauses ist ein langfristiges Projekt, das das HFR, seine zahlreichen Partner und die Bevölkerung des Kantons Freiburg im Lauf des kommenden Jahrzehnts mobilisieren wird.

Das Projekt
Ein neues Spitalzentrum als Schlüsselelement unserer Strategie
Das derzeitige Hauptgebäude des Spitals erfüllt die heutigen Standards in Bezug auf Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit nicht mehr vollständig. Ziel des Projekts Zenith ist es, in der Nähe des derzeitigen Standorts im Sektor Chamblioux-Bertigny ein neues Spitalzentrum zu errichten.
Um das künftige Projekt auszuwählen, hat das HFR einen Architekturwettbewerb (selektives Verfahren, zweistufiger Wettbewerb) ausgeschrieben. Die Dossiers werden anonym beurteilt, um eine unparteiische Auswahl sicherzustellen.
Siehe FAQ für mehr Details zum Architekturwettbewerb.
Projektablauf
Vorläufiger Zeitplan
Volksabstimmung über das Finanzdekret des HFR
Start des Architekturwettbewerbs
Architekturwettbewerb,
erste Stufe
Architekturwettbewerb,
zweite Stufe
Architekturwettbewerb,
Preisträger
Budgetabstimmung
Bauantrag
Baubeginn
2030 – 2036
Dauer der Bauarbeiten
Situation
Vor einigen Jahren wurde eine Studie durchgeführt, um den besten Standort für das Spitalzentrum anhand von Kriterien wie Bevölkerungsdichte, Zugänglichkeit, verfügbare Fläche usw. zu ermitteln.
In der Zwischenzeit hat der Staat Freiburg die Resultate paralleler Studienaufträge zur Standortbestimmung veröffentlicht. Das neue Spitalzentrum wird im Gebiet von Chamblioux-Bertigny, in der Nähe des heutigen Standorts, gebaut.
News
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Start des Architekturwettbewerbs für das neue Spitalzentrum des HFR
Am 12. Dezember geht das Bauprojekt für das neue Spitalzentrum des HFR Zenith in seine erste Phase über. Mit der Publikation einer Ausschreibung auf Simap, der nationalen Beschaffungsplattform, startet ein rund zweijähriger Auswahlprozess. Interessierte Teams können ihr Dossier bis am 13. Januar 2026 einreichen. Die Jury des Architekturwettbewerbs unter dem Vorsitz von Reto Gmür, Dipl.…
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Bauprojekt für das neue Freiburger Spitalzentru
eigenes visuelles Erscheinungsbild und Stand der Dinge
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Vision des HFR 2030: Die Zukunft sichern durch Veränderung
19 Seiten Interviews zum HFR und das Projekt des neuen Spitalzentrums (in Französich)
FAQ
Unsere Antworten auf Ihre Fragen
Wie läuft der Architekturwettbewerb ab ?
Das Projekt Zenith wird im Rahmen eines Architekturwettbewerbs gemäss der Ordnung SIA 142 ausgewählt. Das Verfahren ist selektiv und wird in zwei Wettbewerbsstufen durchgeführt. Insgesamt umfasst es drei Phasen.
Auswahlphase
Multidisziplinäre Teams, bestehend aus Architektinnen und Architekten, Bau- und Mobilitätsingenieurinnen und -ingenieuren, Landschaftsarchitektinnen und -architekten sowie Spitalplanerinnen und -planern, reichen ein Qualifikationsdossier ein. Auf dieser Grundlage erstellt die Jury eine Rangliste und lädt bis zu 15 Teams (Maximum) zur Teilnahme an der ersten Wettbewerbsstufe ein.
1. Wettbewerbsstufe: Gesamtvorschläge (Konzept und Standort)
Die ausgewählten Teams erarbeiten einen Gesamtvorschlag, der insbesondere die Bereiche Städtebau, Architektur, Betrieb, Landschaft und Mobilität umfasst, und reichen die geforderten Unterlagen (Pläne, Erläuterungen, Modell usw.) fristgerecht ein.
Vor der Beurteilung führt der Organisator eine Vorprüfung durch. Anschliessend analysieren Expertinnen und -experten die Projekte in ihrem jeweiligen Fachgebiet auf Grundlage des Pflichtenhefts sowie der geltenden Normen. Ihre Beurteilungen fliessen in die Jurydiskussion ein.
Nach eingehender Bewertung erstellt die Jury eine Rangliste und wählt die vier bis sechs bestplatzierten Projekte (maximal sechs) für die zweite Wettbewerbsstufe aus.
2. Wettbewerbsstufe: Verfeinerung und Details (Funktion und Technik)
Die Finalistenteams ziehen Technische Büros (HLKS, Elektro, Logistik, Brandschutz und Nachhaltigkeit) hinzu, um ihren Vorschlag weiter zu verfeinern. Der Fokus liegt dabei auf der Organisation der Räumlichkeiten innerhalb der Spitalabteilungen, den konstruktiven Lösungen sowie der Materialisierung (Raumorganisation, Patienten- und Betriebsflüsse, Gebäudetechnik, Nachhaltigkeit usw.).
Nach einer erneuten Vorprüfung und nach Gutachten (einschliesslich der kostenrelevanten Aspekte) nimmt die Jury die abschliessende Beurteilung vor. Sie erstellt die definitive Rangliste, bestimmt das Gewinnerteam und formuliert ihre Empfehlungen.
Im Anschluss wird der Jurybericht veröffentlicht und die Wettbewerbsbeiträge werden im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung präsentiert.
Wie wird die Unparteilichkeit gewährleistet?
Während des gesamten Wettbewerbs ist die Anonymität gewährleistet. Die Jurymitglieder und die Expertinnen und Experten wissen zu keinem Zeitpunkt, von welchem Team ein eingereichtes Projekt stammt.
Konkret bedeutet dies, dass die Visualisierungen anonym eingereicht werden und der Empfang der Unterlagen bzw. Modelle so organisiert wird, dass die Anonymität gewahrt bleibt (insbesondere unter Beizug eines Notars).
Die Projekte werden ausschliesslich über ein Kennwort identifiziert. Der Autorennachweis (Identität der Teams) wird separat und in einem verschlossenen Umschlag eingereicht.
Zudem werden sämtliche Verfahrensfragen und die entsprechenden Antworten anonymisiert und gleichzeitig allen Teilnehmenden zugänglich gemacht.
Enfin, les questions/réponses de procédure sont publiées à tous les participants de manière anonymisée.
Warum soll in Freiburg ein neues Spitalzentrum gebaut werden ?
Das derzeitige Gebäude bietet keine angemessenen Bedingungen mehr für die Unterbringung von Patientinnen und Patienten, weder hinsichtlich des Komforts noch der Barrierefreiheit. Derzeit sind oft vier oder fünf Personen in einem Zimmer untergebracht und müssen manchmal auf den Flur gehen, um die Toilette zu benutzen.
Das HFR legt grossen Wert auf den Schutz der Umwelt. Derzeit ist das Gebäude mit einem Heizkessel aus dem Jahr 1969 ausgestattet. Sein Verbrauch liegt weit über dem moderner Heizsysteme. Ein neues Gebäude mit nachhaltigen Technologien wird den Energieverbrauch senken.
Um mit den medizinischen Fortschritten Schritt zu halten, mussten die für die einzelnen Fachbereiche vorgesehenen Räume im Krankenhaus verlegt oder nachträglich hinzugefügt werden. Dies führt zu langen Wegen für das Personal und die hospitalisierten Personen.
Rund um das Spitalgebäude blockieren die Staus zu den Hauptverkehrszeiten Ambulanzfahrzeuge, Patientinnen und Patienten und das Personal. Das neue Spital hingegen wird über eine eigene Autobahnausfahrt verfügen.
Warum wird das bestehende Gebäude nicht renoviert ?
Das Gebäude des HFR Freiburg ist über 50 Jahre alt. Heute gelten andere technische und sicherheitsrelevante Normen als zum Zeitpunkt seiner Errichtung.
Um die Sicherheit des Personals und der Patientinnen und Patienten im gesamten Gebäude zu gewährleisten, wären mehrjährige Bauarbeiten erforderlich.
Diese Arbeiten würden zu starken Lärmbelästigungen führen, die sich negativ auf die Mitarbeiter und die hospitalisierten Patienten auswirken würden. Eine vorübergehende Schließung der verschiedenen Abteilungen wäre ebenfalls unvermeidlich. Dies würde zu längeren Wartezeiten und einer vorübergehenden Verlegung der medizinischen Teams führen.
Um die genannten negativen Auswirkungen zu verhindern und eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, scheint der Bau des neuen Spitalzentrums die beste Alternative zu sein.
Wie wird das neue Spitalzentrum aussehen ?
Zum aktuellen Zeitpunkt kann noch kein genauer Plan gemacht werden. Das Spital der Zukunft wird unter Berücksichtigung von technologischen Entwicklungen und den Bedürfnissen (Anzahl Betten und Operationssäle, Arbeitsorganisation usw.) entwickelt.
Das Pflichtenheft für den Architekturwettbewerb wird derzeit unter Einbeziehung zahlreicher Fachpersonen erstellt.
Wie viel wird es kosten ?
Der genaue Betrag wird erst nach dem Architekturwettbewerb bekannt sein, wenn die Umrisse und die Ausstattung der Gebäude feststehen.
Dieser Betrag wird der Freiburger Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt. Zu beachten ist, dass die Betriebskosten der wichtigste Faktor sind, nicht die Baukosten.
Das neue Spital muss im Betrieb so kostengünstig wie möglich sein, um das Darlehen zurückzahlen zu können.



